Personal Power

Falsche Lehren IV

Vermutlich werden sich nun einige wundern. Doch ich habe in der Vergangenheit viel mit Menschen gesprochen, die den Sinn des Lebens suchten und ich habe versprochen, dass ich meine Erkenntnis teilen werde, wenn ich ihn gefunden habe.

Hier ist meine Erkenntnis. Die Antwort ist: „Jesus!“

Macht Gott nicht dafür verantwortlich, dass es in dieser Welt Leid, Elend, Verbrechen, Trauer und Wut gibt. Wäre das so, würde Gott das Übel der Welt bringen, dann hätte Jesus, durch seine Lehre und seine Heilungen, gegen Gottes Plan verstoßen. Wer glaubt denn sowas? Gott gibt uns nur eins, unendliche Liebe. Wenn das nicht so wäre, dann hätte er nicht seinen einzigen Sohn geschickt, um uns von all dem Übel zu befreien. Das macht nur jemand, der wirklich liebt.

Uns wurde gesagt, dass Gott uns bestraft, wenn wir böses tun ... und ja, das wird er auch. Aber nur, wenn wir nicht umkehren. Und nur, durch angemessene Konsequenzen. Angemessen heißt, dass Gott einen Menschen nicht grausamst bestraft, wenn er es nicht besser wusste. Wenn er nicht wusste, was er tat. Doch alle, die den Namen „Gott“ schon mal gehört haben – und das sind eine ganze Menge – wissen, was Richtig und was Falsch ist.

Doch alles, was uns umgibt, nutzen wir als Ausrede dafür, nicht an Gott glauben zu können. Ich kenne Menschen, die angefangen haben in der Bibel zu lesen und das Buch nach einem Kapitel beiseitegelegt haben. Einige starteten auch einen zweiten Versuch ... doch dann gaben sie auf. Nicht, weil sie zu faul waren. Sie konnten mit ihrem Geist nicht erfassen, dass es etwas so Großartiges gibt, etwas, dass so einfach zu erreichen ist, dass sie sich nicht darauf einlassen wollten und konnten. Denn uns wurde auch immer wieder gesagt, dass die Wahrheit, die im Neuen Testament steht, unmöglich ist. Niemand tut so etwas. Wir müssen weiter daran arbeiten, Gottes Gnade zu erhalten.

Ich kann nur sagen, wer nicht daran glaubt, hat doch nichts zu verlieren. Richtig? Es nicht auszuprobieren wäre wirklich falsch.

Das Einzige, was Menschen, die den Namen „Gott“ gehört haben vielleicht nicht wissen, ist, dass das Alte Testament in seiner ganzen Funktion abgelöst worden ist. Es gibt keine 635 Regeln und 10 Gebote mehr, deren Einhaltung – die im Übrigen unmöglich ist – uns einen Platz im Himmel garantiert. Es gibt nur noch zwei. Ehre Gott und glaube daran, dass Jesus Christus durch seinen Tod die Sünde von dir genommen hat und dich durch sein Blut reingewaschen hat, innerlich rein. Und zweitens; Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Hier kommt eine umgewandelte Form des kategorischen Imperativ zum Tragen. Denn du sollst nicht nur andere so behandeln, wie du selbst behandelt werden willst, du sollst dich fragen, was dir im Leben fehlt und das aktiv für andere tun.

Ich möchte Ihnen sagen, dass alles was ich tue – ganz gleich was – nicht dazu dient, etwas für mich oder einen anderen zu tun. Alles was ich tue dient dem Zweck, Jesus zu dienen, damit er sich nicht vergeblich geopfert hat. Diese Haltung erlaubt es mir, nett zu anderen Menschen zu sein, die nicht nett zu mir sind. Wenn ich alles, was ich tu, zum Gefallen Jesus tu, dann kann mich Ablehnung nicht verletzen, dann kann mich Beschimpfung nicht verletzen, dann kann Anfeindung mich nicht verletzen. Denn ich tue es nicht für mich und ich tue es nicht für andere. Wenn Sie für einen sehr guten Freund etwas sehr Wertvolles verkaufen, dann haben Sie eine andere Haltung, als beim Verkauf von etwas Wertvollem, das Ihnen gehört. So einfach ist das. Gott wird die größte Ehre zuteil, indem wir uns wie ein wirklich gutes Vorbild anderen gegenüber verhalten. So, dass die Menschen, denen wir begegnen, sein wollen wie wir.

Ich bin mir sicher, dass Gott seine Hand überall im Spiel hat. Wäre das nicht so, dann gäbe es die Bäume nicht mehr, dann gäbe es die Flüsse nicht mehr ... dann gäbe es am Ende uns vermutlich nicht mehr.

Für das alles brauchen wir etwas sehr Wichtiges. Glauben. Glauben gleich Vertrauen. Um im Glauben, um im Vertrauen zu reifen, benötigen wir Training. Training sind Herausforderungen. Es ist also durchaus erforderlich, in Situationen zu geraten, in denen wir herausgefordert werden, in denen wir uns unwohl fühlen. Sie können sich darauf verlassen, dass sie alles bewältigen können, was Gott ihnen hinstellt. Er lehrt Sie, weil er Sie liebt und Ihnen geben will, was er Ihnen versprochen hat.

1 Kommentar 18.10.17 21:57, kommentieren

Falsche Lehren III

Ich hatte heute ein interessantes Gespräch, dass sich mit dem Thema „Gute Freunde“ befasste. Interessant war, dass die Menschen den Begriff „Freund“ übertrieben häufig nutzen, wenn sie enttäuscht wurden. Plötzlich wird ein unbedarfter in den Freunde-Satus erhoben, damit die Geschichte mehr Tiefe, mehr Relevanz bekommt. „Ich dachte, wir wären Freunde!“ Geht es noch verlogener? Wenn man genauer nachfragt, wird sich in den allermeisten Fällen herausstellen, dass eine derartige Freundschaftsbekundung sehr einseitig ist. Wenn man fragt, was denn dafür getan, um diese Freundschaft zu etablieren, dann zeigt sich das ganze Ausmaß dieser Geschichte. Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit. Viele verschließen ihre Augen vor der Seite, die die Eigenverantwortung und Eigeninitiative betrifft. Oft werden Menschen zu guten Freunden, die man leicht ausnutzen kann. Wenn die dann nicht mehr mitspielen, dann wird es richtig schmutzig.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf folgendes hinweisen: „Das, was ich an mir nicht mag, hebe ich an anderen Menschen hervor, um von meiner Schuldhaftigkeit abzulenken.“ Da kann man auch gern mal ´ne Schüppe drauflegen. Viel hilft viel. Je schlechter der andere dasteht, desto leichter werde ich und mein Verhalten übersehen. Das wollen wir natürlich nur, wenn es dabei um Verhaltensweisen geht, die unangemessen sind. Wenn wir uns ab und an mal gut verhalten, dann wollen wir natürlich im Mittelpunkt stehen.

Ganz ehrlich, wer nichts zu verheimlichen hat, der brauch auch nichts verheimlichen. Wenn ich etwas verheimlichen will, dann liegt das daran, dass ich etwas getan habe, dass ich wissentlich hätte nicht tun sollen. Warum rede ich dann auch noch darüber? Warum will ich mich mit etwas brüsten, was unangemessen ist? Weil solange es ein Geheimnis ist, es nicht so schlimm ist? Wenn ich einer anderen Person davon erzähle, dann ist es kein Geheimnis mehr. Zudem ist ein Geheimnis nicht mehr oder weniger schlimm. Ein Geheimnis belastet. Es belastet und manipuliert jeden, der damit in Verbindung kommt. Wenn ich Dummheiten gemacht habe, dann muss ich dazu stehen. „Entschuldigung“, war mal ein Wort, dessen Gebrauch wertvoll war. Dann wurde es inflationär behandelt und heute wird man vermutlich erschossen, wenn man sich entschuldigt – zumindest muss ich das annehmen, denn es wird so gut wie gar nicht mehr verwendet.

Hört auf, euch daneben zu benehmen. Wer sagt, dass das unmöglich ist, weil man immer wieder in derartige Situationen hineinmanövriert wird, der folgt einer falschen Lehre. Hört auf, euch Komplizen zu suchen. Dadurch wird das Problem nicht aus der Welt geschafft. Frage dich, warum du dich danebenbenimmst? „Weil ich noch jung bin, weil ich mich auch mal amüsieren muss, weil ich das Recht dazu habe ... .“ Alles Quatsch! Du benimmst dich daneben, weil du denkst, dass das in Ordnung ist. Deine Eltern tun das, deine Geschwister tun das, deine Freunde tun das, Politiker tun das, Ärzte tun das, Prediger tun das, Lehrer tun das ... warum dann nicht auch du?

Die Lösung ist vollkommen simpel: „Weil es immer einen geben muss, der das Karussell anhält, da sich sonst früher oder später alle übergeben.“ Es gehört viel Mut dazu, anders zu sein als die anderen. Denn wir wissen alle, was falsch ist und tun es trotzdem. Und dann bleibt da noch die Frage, wie man anderen erklärt, dass man sich aus der Thematik ausklinkt? Simple Antwort: „Gar nicht!“ Warum wollt ihr euch für etwas entschuldigen, das richtig ist? Ihr entschuldigt euch nicht mal für das, was falsch ist.

Unsicherheit, Angst, Verstecken ... warum glaubt ihr, verhalten wir uns so? Wenn wir etwas tun, was nicht ok ist, dann weiß jeder, dass es nicht ok ist. Das bedeutet, dass jeder, der davon weiß, einen potentiell ans Messer liefern kann. Und wir helfen den anderen auch noch, weil wir uns ihnen anvertrauen. Unsere Absicht, aus ihnen Mitwisser zu machen hat also auch eine Kehrseite.

Ich höre so oft, dass man sich, wenn man etwas Unangemessenes tut, einen Vorteil verschafft. Ich erkenne den Vorteil nur nicht. Ist es ein Vorteil, wenn man sich in die Schlechtigkeit integriert? Ist es ein Vorteil, wenn man schlechter ist als alle anderen? Unangemessenes Verhalten zeigt mir uns ein: „Wir wissen nicht, wer wir sind und wir wissen nicht, wer unser Feind ist.“

Laber nicht einfach allen Mist nach, der euch gesagt wird. Benutzt euer Gehirn, fragt nach, nutzt so viele unterschiedliche Quellen wir möglich und seid unvoreingenommen. Sagt nicht nur, dass ihr Erwachsen seid, seid Erwachsen!

26.9.17 13:51, kommentieren