Personal Power

Ursache und Wirkung VIII

Wir versuchen bereits seit 2000 Jahren unsere Sehnsucht zu stillen, erfolglos. Dieses weltliche „Immer Mehr“ gibt uns nicht die Erfüllung, die wir intuitiv suchen. Wir suchen nach Liebe und Verständnis, nach Unterstützung und nach einem Zuhause, dass es in der Welt nicht gibt. Instinktiv versuchen wir diesen Mangel auszugleichen, in dem wir immer mehr Arbeiten, immer mehr Geld anhäufen, immer größere Autos fahren, immer riskantere Dinge tun … doch Einstein sagte bereits: „Der echte Wahnsinn ist es, wenn man immer das gleiche tut und denkt, dass ein anderes Ergebnis auftreten würde.“ Vor vielen Jahren waren die Erfindungen noch angenehm. Sie verschafften uns Luxus. Heute kann keiner eine sinnvolle Erklärung dafür finden, fliegende Autos zu entwerfen, Cyber-Kühlschränke und was weiß ich noch alles für einen überflüssigen Unfug zu entwickeln. Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn lautet: „Wir verarschen uns selbst um uns an anderen zu bereichern!“ Wir wissen, dass uns die Zeit davon läuft. Wir erkennen im tiefsten Inneren, dass uns die Dinge, die wir in dieser Welt unternehmen, nicht zufrieden stellen. Leider erkennen wir das meist erst, wenn wir sehr, sehr alt sind und meist nicht mehr den Mumm in den Knochen haben um uns für diese Erkenntnis einzusetzen und den nachfolgenden Generationen die Augen zu öffnen. Zuletzt bleibt zu sagen: „Die Voraussetzung dafür, etwas zu finden ist zu wissen, wonach man sucht!“

Und nun ein Lösungsansatz, der vielen erst mal ein Stirnrunzeln auf´s Gesicht zaubern wird. Ich kann sie nur darum bitten, sich anzuhören, was ich zu sagen habe uns darüber nachzudenken, was Sie damit anfangen können. Keine Sorge. Es ist absolut nicht notwendig, sich die folgende Info zu notieren. Wenn Sie offen sind für echte Hilfe, dann werden Sie immer öfter auf Hinweise treffen, die Ihnen helfen, Ihre Art des Lösungsweges zu beschreiten. Hören Sie hin!

Solange wir denken, dass wir voller Schuld sind, verhalten wir uns auch so. Wenn wir verinnerlichen, dass Jesus all unsere Schuld mit in den Tod genommen hat, dann werden wir endlich beginnen können, schuldlos zu sein. Unsere Erziehung funktioniert durch Schuldzuweisung. Wer Schuld hat, muckt nicht auf. Wer sich schuldig fühlt obwohl er nichts gemacht hat, wird ungerecht. Solange wir uns schuldig fühlen, versuchen wir mit allen Mitteln aus dieser Situation zu entfliehen. Auf Basis dieser Tatsache erklärt sich, warum wir schwachsinnige Dinge erfinden, warum wir immer mehr haben müssen von dem, das uns immer weniger zufrieden stellen kann. Jeder hat sicher schon mal eine Situation erlebt, in der eine Schuld als ungerechtfertigt widerlegt wurde. Erinnern Sie sich noch an die Erleichterung, an das Gefühl der Erlösung? Nein? Dann überlegen Sie weiter.

Wir haben in unserem Leben nämlich alle Dinge erlebt, die wir zur Veränderung unserer Haltung benötigen. Sich unschuldig zu verhalten zeigt sich in der Haltung anderen gegenüber. Mitgefühl, Unterstützung, Förderung … all diese Dinge sind möglich OHNE an seinen eigenen Vorteil zu denken, ohne Angst davor zu haben, nicht zu genügen, ohne Angst davor zu haben, dass man bei der großen Abrechnung nicht genug Geld dabei hat um seine Missetaten zu begleichen.

14.3.17 08:28, kommentieren

Ursache und Wirkung VII

Warum wollen viele Menschen keine Ruhe und schon gar keine Stille? Meine Nachbarn erzählen jedem der es nicht hören will, dass es bei uns im Haus sein muss wie auf einem Friedhof. Weil keiner auf Geschrei nach 10 steht. Und was steckt in Wahrheit dahinter? Menschen, die immer Trubel haben müssen haben Angst vor Ihren Gedanken. Sie haben Angst, dass sie sich plötzlich das ganze Elend ihres Lebens stellen müssen und erkennen würden, welchen Anteil sie selbst daran haben. Dann doch lieber Halligalli, oder?

Es gibt Menschen, die von einem Event zum anderen hecheln und dafür auch noch Bewunderung erfahren. Sie treiben riskante Sportarten, kommen immer wieder an ihre Grenzen und sind oft völlig erschöpft. "Aus der Ruhe kommt die Kraft" meint etwas anderes als erschöpft zu sein. Denn sich auszupowern führt dazu, dass der Körper in ein energetisches Notfallprogramm schaltet, dass einen zunächst Kraftvoll erscheinen lässt. Betrachtet man aber den ganzen Körper, dann erkennt man, dass die Energie aus Bereichen abgezogen wird, die „im Moment“ nicht so wichtig sind. Das zeigt sich in … RICHTIG: Erkrankungen. Für alle die, denen es darum geht, sich nach der unkörperlichen Arbeit im Büro zu spüren sei gesagt: Natürlich dürfen Sie sich auspowern, aber nicht als Mittel zur Energieverbesserung. Ruhe, aus der man Kraft schöpft, kann nichts sein, das den Körper belastet. Unsere Stressabbauroutinen wie Sauna, Fressattacke,  SchönheitsOP, Drogen, Tabak, Alkohol und Nägelkauen, erschaffen keine Ruhe. Im Gegenteil, sie führen dazu, dass man noch mehr Stress hat. Wir nehmen zu, wir werden schlapp, müssen viel Geld ausgeben und schaden unserem Körper. Forscher haben nun veröffentlicht, dass Zuckerkristalle aggressiv machen. Zucker beruhigt also keineswegs. Unsere Stressabbauroutinen sorgen nur für Ablenkung.

Es ist wie immer: „Hipster machen´s nur noch schlimmer!“ Nein! Nein, nein, nein! Ich will mich keiner evolutionären Entwicklung entgegenstellen. Auch ich weiß, dass jede Daseinsform ihre Berechtigung hat. Schlimm ist nur wenn wir denken, dass nur eine Daseinsform die einzig wahre, die beste und die richtige ist. Immer vorne mit dabei sein, der Beste, der Schnellste sein, ohne Rücksicht auf Verluste… gerade so, wie es uns in der Gesellschaft immer wieder vorgegaukelt wird. Im Sport Weltrekorde zu erzielen geht mittlerweile nur noch unter Zuhilfenahme von … Die saubersten Autos zu fahren geht nur durch Vortäuschen falscher Tatsachen, durch Manipulation.

Der Erste, der Beste zu sein hat offensichtlich viel mit Lug und Betrug zu tun. Wo soll und das hinführen, immer weiter, schneller, größer und besser zu sein? Wir haben die Grenze des sinnvollen Wachstums bereits erreicht. Und nun? Wir sind nämlich nicht darauf vorbereitet plötzlich etwas anderes zu tun als irgendeiner Illusion hinterherzujagen. Wie können wir lernen, uns auf uns zu besinnen, auf das Mensch-Sein?

8.3.17 15:31, kommentieren