Personal Power

Ursache und Wirkung III

Im 3. Teil meiner Anregungen zum Thema Ursache und Wirkung möchte ich gern über die Folgen sprechen, die sichtbar werden, wenn wir uns abgewöhnt haben nach den Ursachen zu forschen.

Im beruflichen Umfeld kommt es immer häufiger vor, dass die verantwortlichen Personen sich nicht erklären können, warum ihre innovative „Out Of The Box“ Strategie, die dieser junge, dynamische Kerl von der Uni so anschaulich ausgearbeitet hat, nicht den gewünschten Erfolgt erzielt.

Wie wäre es, wenn Sie die Ursache erforschen würden. Es gibt immer Hindernisse, die in einem Veränderungsprozess klar analysiert und angesprochen werden müssen. In einigen Fällen boykottieren Mitarbeiter (mit Recht), weil sie selbst auch in der Lage gewesen wären, ähnliche Veränderungen aufzuzeigen oder im schlimmeren Fall bereits derartige Veränderungen angezeigt haben, die vom Management unberücksichtigt blieben. Hindernisse entstehen oft durch Unachtsamkeit, durch Überheblichkeit und oft auch durch Arroganz. Diese Eigenschaften legen Menschen an den Tag, die den sozialen Umgang mit anderen nicht gelernt haben. Menschen, denen beigebracht wurde, dass ein Unternehmen, dass eine Gruppe ein homogenes Gebilde ist und modifiziert werden kann, wie ein Programm.

So ist es keineswegs. Menschen sind kein Gebilde. Ihr Erfolg und Ihre Zufriedenheit stehen in direkter Abhängigkeit zum Erfolg und der Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter. Und diese Einsicht können Sie eins zu eins auf die Familie übertragen.

„Man kann es nicht jedem recht machen!“ gehört auch zu den häufig genutzten Frasen die einem helfen sollen, sich aus der Affäre zu ziehen. An der Aussage ist nichts auszusetzen, doch wenn sie ohne die erforderliche Aktion im Raum stehen bleibt, dann wird man das Ursache und Wirkung-Prinzip schnell erkennen.

Sie ahnen es schon. Heute dreht es sich um Führungskräfte, deren Verständnis und Konsequenz dazu beitragen, ein homogenes Umfeld zu schaffen. Menschen, die boykottieren, dürfen auf keinen Fall ignoriert werden. Es ist besser, sich von ihnen zu trennen, als ihnen durch falsch verstandene Toleranz Raum zu geben, in dem sie weitere Unruhe stiften können. Unruhe wird oft durch eine einzelne Person gestiftet, wird aber groß, weil die verantwortlichen Kräfte sich aus der Verantwortung ziehen.

Frischer Wind kann sich schnell zu einem Orkan ausweiten. Wenn Sie auf „neue Mitarbeiter“ setzen um den alten Mief aus dem Gemäuer zu vertreiben, dann sorgen Sie dafür, dass die Bestandsmitarbeiter nicht zu müffelndem Ballast abgestempelt werden. Schließlich sind sie bislang nur Ihren Anweisungen gefolgt. Oder nicht?

1.2.17 13:28

Letzte Einträge: Ursache und Wirkung IX, Pssst, das sagt man doch nicht!, Wahrheit - Verhaltensweisen, Falsche Lehren - Teil 1, Falsche Lehren - Teil II

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