Personal Power

Falsche Lehren - Teil 1

Heute starte ich meine Reihe zum Thema: „Falsche Lehre“. Natürlich beinhaltet das die Tatsache, dass es falsche Lehrer gibt. Doch möchte ich direkt klarstellen, dass die „Falschen Lehrer“ berichten, was sie gelernt haben und das war leider bereits falsch. Es ist schade, dass die Menschen ihr zweitwichtigstes Organ nicht dafür nutzen, wofür es geschaffen ist – aber vielleicht liege ich falsch mit meiner Annahme, dass unser Gehirn dazu fähig ist, zu denken. Vielleicht ist es nur dazu da, Aufträge aufzunehmen, zu speichern und auszuführen. Vielleicht ist es unser wichtigstes Organ, das Falsch von Richtig unterscheidet und uns befähigt, selbstständig zu handeln. Dinge zu überdenken und die wichtigste aller Fragen zuzulassen, die einzige, die uns weiterbringt: „Was hindert mich eigentlich daran, trotz all meiner Bemühungen, wirklich glücklich zu sein?“Ich nehme die Antwort vorweg: „Falsche Lehren!“ Uns wurde gelehrt, Verantwortung zu übertragen, anderen die Schuld für alles zu geben, was uns nicht in den Kram passt. Oder, auf der anderen Seite, uns für alles, was nicht gut funktioniert, selbst die Schuld zu geben. Sie fragen jetzt: „Wie? Ich soll andere nicht verantwortlich machen und auch die Verantwortung nicht selbst übernehmen?“ Im Grunde ist das so. Doch auch diese Interpretation beruht auf einer falschen Lehre.Aber wie soll ich es sagen, ohne Sie zu verschrecken? Lassen Sie mich zuerst ein paar grundlegende Dinge anführen. Es gibt eine Redewendung die besagt, dass ES unmöglich ist, bis einer kommt und ES tut. Als Beispiel wird hier gern Roger Bennister angeführt. Obwohl Wissenschaftler und alle, die sich mit der menschlichen Physiologie beschäftigten, sich einig waren, dass es unmöglich sein, 1.600 KM unter 4 Minuten zu laufen, hat Roger Bannister diese 1954 geschafft. Doch nicht nur das. Ein Jahr später, schafften es auch viel andere. Frei nach dem Motto, was der kann, dass kann ich auch.Doch geht es in dieser Reihe nicht darum, Sie zu Höchstleistungen anzuspornen. Ganz im Gegenteil. Dieses Beispiel soll nur dazu dienen, dass es in Ihrem Leben darum geht, etwas zu tun, was die wenigsten in Ihrem Umkreis getan haben, tun und vielleicht tun werden. Denn es geht nicht um die anderen, es geht nicht darum, andere zu verändern, damit es einem selbst besser geht. Es geht nicht darum, sich selbst über andere zu stellen. Es geht nicht darum, dass andere gut über Sie reden. Es geht nicht darum, Erster zu sein. Es geht darum, das Richtige zu tun.Die nächste Berechtigte Frage lautet also: „Woher will irgendjemand auf dieser Welt wissen, was wirklich richtig ist?“ Und hier ist die Antwort: „Weil es sich richtig anfühlt!“ Doch Vorsicht, Gefühle führe uns leider nur zu oft in die Irre. Ich meine also nicht das Bauchgefühl, dass wir haben, wenn wir Hunger haben und es mit Essen stillen. Ich meine auch nicht das Gefühl, dass unsere Nackenmuskulatur verkrampfen lässt, weil wir uns fürchten. Ich meine das Gefühl, das unseren ganzen Körper einnimmt. Und ich kann nicht sagen, ob es sich bei jedem gleich bemerkbar macht. Vielleicht ist es für einen wie eine Ganzkörpergänsehaut. Ein anderer wird von Freudentränen übermannt. Egal wie, es ist nicht lokal, sondern überall.Und was ist es nun, dass etwas als „Richtig“ auszeichnet? Die innere Haltung.Und wenn Sie sich Gedanken machen, was andere über Sie denken, dann dürfen Sie gern folgenden Satz nuten: „Glaub´ du an das, was dich unglücklich macht und ich glaube an das, was mich glücklich macht!“

1.9.17 14:54

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