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Wer von Ihnen will in den Himmel?

Es gibt da ein paar Dinge die Sie unbedingt wissen sollten. Zunächst möchte ich erwähnen, dass das Buch Gottes durch Kirche, also durch die Religion viele Jahrtausende hinweg unverändert erhalten hat. Man sagt, dass die Bibel das einzige Buch ist, dass über eine solch hohe Zeitspanne erhalten blieb. Zudem gibt es durch den Schriftrollenfund in den 1950er Jahren die Gewissheit, dass die Schrift kein Märchen ist. Die Abschrift des Buches Jesaja wurde auf rund 300 oder 400 Jahre v. Chr. datiert und ist zu fast 100% (bis auf wenige übersetzungsbedingte Abweichungen) mit dem Text, den wir heute in der Bibel finden, identisch. Jesaja ist ein Prophet, der die Dinge, die im neuen Testament beschrieben sind, vorhergesagt hat. Das die Berichterstattung aus dem neuen Testament keine Märchen sind, beweisen Ausgrabungen, die seit lange im Jerusalem stattfinden. Wenn man die Bibel in der Hand hält und sich dessen bewusst ist, wenn man sich bewusst ist, dass die Schrift von Gott ist, dass er uns durch sie sein Wesen zeigt, seine Barmherzigkeit und seine Liebe. Gott leibt Sie. Jeden einzelnen von Ihnen. Er liebt uns so sehr, dass er einen Bund geschlossen hat, dass er einen Vertrag besiegelt hat, durch den wir Christen sein dürfen.

Was bedeutet es eigentlich ein Christ zu sein. Christ zu sein bedeutet zu verstehen, dass das, was in der Bibel steht, wahr ist. Wer sich also auf den Weg macht und die Wahrheit sucht, der hält sie mit der Bibel bereits in den Händen. Leider können wir Neuzeitler die Texte zu Beginn nicht selbstständig interpretieren. Oft gehört ein wenig Geschichtswissen dazu, um die Güte Gottes, um sein Einwirken richtig zu verstehen. Doch es gibt genug Bibelstellen, die auch ohne Geschichtswissen zu verstehen sind.
Jeremia 31 : 31-34
31 Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde; 32 nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tag, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Eheherr war, spricht der Herr. 33 Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; 34 und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: »Erkenne den Herrn!« Denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen, spricht der Herr; denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken!

Wer wir sind, das lesen wir in der sogenannten Bergpredigt in Matthäus 5 : 1-20. Hier betitelt Jesus nicht allein seine Jünger, er betitelt alle Menschen ... also auch Sie.

Markus 12 : 29-31
29 Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot unter allen ist: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist Herr allein; 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft!« Dies ist das erste Gebot. 31 Und das zweite ist [ihm] vergleichbar, nämlich dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Größer als diese ist kein anderes Gebot.

Ganz gleich, ob wir evangelisch oder katholisch sind, ob wir dem Buddhismus, dem Hinduismus, dem Atheismus oder dem Islam – ich nenne es mal – angehören, Gott liebt uns. Die Religion hat in den vielen Jahren leider nicht erreicht, wofür sie einst geboren war. Die Religion hat uns gespalten und zwar nicht nur untereinander, sie hat uns auch von Gott abgespalten. Doch Gott ist nicht Tod! Gott ist nicht für all die schrecklichen Taten verantwortlich. Gott betraft uns nicht. Alles, was mit Strafe zu tun hat, ist nicht von Gott. Gott korrigiert uns. Wenn wir dabei sind, vor ein Auto zu laufen und wir recht unsanft von der Straße gezogen werden und uns eine Muskelzerrung zuziehen, dann ist die Verletzung keine Strafe.

Ich kann hier nicht auf Details eingehen, weil es einige Zeit in Anspruch nimmt, bis man den neuen Bund, den Gott durch das Opfer Jesus Christus für uns geschlossen hat, begreift. Weil Menschen nach den ersten Erkenntnissen bereits glauben, dass sie alles verstanden hätten, werden Tag für Tag neue Missverständnisse und Missinterpretationen in die Welt getragen. Diese Informationen leiten uns aber leider immer weiter weg, statt hin zu Gott, hin zu Jesus Christus, hin zum Heiligen Geist.

Gehen Sie ins Internet und suchen Sie nach Seiten zum Bibelstudium. Schauen Sie sich im Internet Videos an, hören Sie Podcasts ... lassen Sie sich Gott erklären. Warum das wichtig ist? Zunächst einmal kann es noch Jahrmillionen dauern, bis das Jüngste Gericht Einzug hält, es kann aber auch in wenigen Monaten soweit sein. Die nächste Frage ist, ob man, wenn man einmal gestorben ist, sich noch zu Gott bekennen kann. Und dann gilt es zu vermeiden, dass wir eines Tages entsetzt feststellen, dass das was wir getan haben uns nicht hat rechtschaffen werden lassen.

Gott lebt mit uns. Ein Leben mit Gott als Christ bedeutet, dass man ihn nicht Sonntagmorgen anknippst und ein, zwei Gebete am Tag spricht. Ein Leben mit Gott als Christ bedeutet, dass man eine lebendige Beziehung mit ihm eingeht. Denn Gott ist nicht Tod.
Schauen Sie sich „Antworten mit Bayless Conley“ an. Er hat mir damals die Augen geöffnet. Hier der Auszug aus seiner letzten Predigt:

Ich möchte Ihnen nur noch einen letzten Gedanken mitgeben: Sosehr wir uns auch bemühen, Gottes Willen zu tun und so zu leben, dass es Ihm gefällt, und auf Wegen zu gehen, die ER für uns vorbereitet hat – Fakt ist, wir alle versagen manchmal. Der menschliche Faktor bleibt. Und die gute Nachricht ist: Wenn wir versagen, fällt Gott nicht von seinem Thron und sagt:
„O nein, jetzt hast du alles verdorben! Jetzt müssen wir ganz von vorn anfangen. Ich muss mir wohl jemand anderen suchen.“ Nein. Wir können Gott nicht überraschen. Nicht mit unseren Fehltritten und nicht mit unserem Versagen. Und Gott hat wunderbare Möglichkeiten, uns wieder auf Kurs und an den Platz zu bringen, an dem wir sein sollen. Also wenn Sie einen falschen Schritt gegangen sind, dann verlieren Sie nicht den Mut. Gott hält seine Hand über Sie. Er bringt Sie dorthin, wo Sie hinmüssen. Es geht bei alledem mehr um IHN als um uns

Lassen Sie keine Zeit mehr verstreichen. Wenn Sie in den Himmel wollen, dann fangen Sie noch heute damit an, Ihren Blick auf Gott auszurichten.

Warum Gott?

Wir fragen Gott, warum er Dinge geschehen lässt. Wir fragen ihn, warum er unsere Bitten nicht erfüllt, warum er unsere Gebete nicht erhört. Warum fragen wir nicht mal, warum wir die Antworten, die er uns gibt, nicht erkennen. Warum wir nicht auf das hören, was er uns antwortet?

Warum? Weil uns das Verständnis fehlt. Warum? Weil wir aufgrund unseres fehlenden Verständnisses seine Antworten nicht verstehen. Warum? Weil wir nicht verstehen, dass die Antwort lautet: „Ich bin Gott, dein Vater und du bist mein geliebtes Kind. Ich werde dich niemals verlassen oder zurückweisen.“

Alles, was uns passiert, alles wofür wir Gott verantwortlich machen, ist im Grunde auf unser eigenes Verhalten zurückzuführen. Wenn uns negative Dinge widerfahren, dann liegt das daran, dass wir uns unangemessen verhalten und somit negativen Dingen in unserem Leben Platz geben. Die Basis für diese Aussage ist unser freier Wille. Wir entscheiden, wie wir leben wollen und somit entscheiden wir, was unser Leben ausmacht. Im Prinzip ist das das Beste, was einem Menschen passieren kann … wenn da nicht die falsche Lehre wäre, die uns dazu bringt, an Dinge zu glauben, an Dingen festzuhalten, die etwas in unser Leben bringt, dass Gott nicht für uns vorgesehen hat. Wut, Trauer, Entehrung, Neid, Krankheit… . Weil uns gelehrt wurde, dass wir uns um unsere Bedürfnisse kümmern müssen, weil es niemand anderes tut, dass wir unsere Werte schützen müssen, weil sie uns sonst weggenommen werden und das wir niemandem trauen können. Und das alles haben wir auf die Welt projiziert und Gott ignoriert.

Nun steht außer Frage, dass die Verantwortung, die wir für unser Leben tragen, wirklich eine große Herausforderung zu sein scheint. Weil wir so viele Jahrtausende im falschen Kontext gelernt haben, dass wir für uns verantwortlich sind, stellt uns vor eine Aufgabe, die unlösbar scheint. Wenn wir sie selbst bewältigen müssten.

Doch die Antwort lautet: „Wir können es aus eigener Kraft nicht!“ Das sit die Stelle, an denen viele ihre innere Stimme hören, die ihnen sagt: „Dann brauchst du es ja auch erst garnicht versuchen!“ Diese Stimme lügt. Doch diese Stimme muss nun mal alles daransetzen, um uns von dem abzubringen, was uns Menschen in Wahrheit ausmacht. Wissen Sie, dass wir Menschen eigentlich liebevoll, mitfühlend und unterstützend sind? Manchmal blitzt die menschliche Seite in uns durch und wir spenden für Hilfsbedürftige, helfen Nachbarn beim Einkauf, fahren Kollegen zur Werkstatt, um ihr Auto abzuholen, räumen die Gemeinschaftsspülmaschine aus, obwohl wir nicht auf dem Plan stehen… manchmal überkommt es uns einfach. Manchmal erwischen wir uns auch einfach nur dabei, wie wir über einen anderen Menschen positiv denken. Jeder hat so seine eigenen Herausforderungen.

Dass wir es nicht aus eigener Kraft schaffen bedeutet, dass wir nicht die Fähigkeiten haben, uns aus dieser trügerischen Welt zu lösen, weil wir durch unsere Sinne betrogen werden. Wir glauben an das was wir sehen, wir glauben an das was wir hören. Vor allem aber glauben wir an das was wir fühlen. Und Gefühle sind so leicht zu manipulieren, dass wir, solange sie unser Ratgeber sind, schlechte Entscheidungen treffen. Wenn wir heranwachsen, werden wir mit schlechten Gefühlen überschüttet. Eltern setzten Kinder vors Fernsehen oder vor den Computer. Eltern schimpfen mit ihren Kindern statt ihnen zu erklären, wie sie es in Zukunft besser machen können. Eltern ignorieren ihre Kinder und stehen ihnen in Zeiten des Zweifels nicht bei. Das tun Eltern, weil sie es selbst nicht besser gelernt haben.

Doch jetzt ist es möglich umzudenken. Von überall her erhalten wir die Gute Nachricht, dass dieser Weg zu Ende ist. Wir brauchen unser Leben nicht mehr so zu leben. Wir haben einen Unterstützer, der im Namen von Jesus Christus uns zur Wahrheit führt. Wir nehmen an, das bedeutet, etwas anzunehmen, entgegenzunehmen, dass unsere Fähigkeiten uns in dieser weltlichen Lebensweise festhalten. Wir nehmen an, dass wir ein anderes Leben leben können, weil es uns versprochen wurde. Wir nehmen an, dass es einen Weg gibt, umzukehren.

Die Ihnen fehlenden Informationen erhalten Sie im Internet, übers Kabelfernsehen und durch Bücher. Wie gesagt, von überall her kommt Hilfe. Aus allen Richtungen können Sie Ihre Augen öffnen lassen, wenn Sie wollen. Und das Sie wollen, dazu bedarf es ein: „Vertrauen.“ Ud damit komme ich wieder zurück zu: „Ich bin Gott, dein Vater und du bist mein geliebtes Kind. Ich werde dich niemals verlassen oder zurückweisen.“ Gott lebt. Jesus lebt. Der Heilige Geist lebt. Sie sind immer bei uns und tun alles, um uns aus unserem Dornröschenschlaf aufzuwecken. Dinge, die wir als Zufall bezeichnen, als Schicksal, oder die uns nur wundern, sind Hinweise. Es gibt keinen Zufall, kein Schicksal und Wunder sind dazu da, unsere Augen zu öffnen für das, was wir nicht hätten tun können, was aber dennoch passiert. Weil Gott uns liebt.

Wenn Sie kein Internet haben und das Fernsehen sie nicht anspricht, dann lesen Sie die Bibel und bitten Sie Gott, dass er Ihnen hilft, die Gute Nachricht, die im Neuen Testament niedergeschrieben ist, zu verstehen. Bitten Sie Gott immer wieder und wieder um Hilfe und lassen Sie sich auf keinen Fall entmutigen. Die Welt, die uns Jahrhunderte geformt hat, ist sehr präsent und dominant. Es kann eine ganze Weile dauern, es kann aber auch ganz schnell gehen. Lassen Sie sich überraschen und wie gesagt, vertrauen Sie auf Gott, unserem Vater, der uns niemals verlassen oder zurückweisen wird.“