Personal Power

Was wäre wenn?

Ja, was wäre eigentich wenn … Dinge wahr werden würden, die wir uns wünschen, Dinge verschwinden würden, die uns schaden, wenn wir jemanden treffen würden, der uns die Wahrheit vermitteln würde? Was wäre wenn … unser handeln endlich Bestand hätte und unsere Worte Gewicht. Was wäre wenn … wir alles richtig machen würden und keine Angst mehr vor Bestrafung haben müssten? Was wäre wenn…?

Diejenigen, die meinen Block verfolgen haben gelesen, dass mein Leber vor einer Weile keinen Fortschritt mehr ermöglichte. Ich war festgefahren, gefangen, wie angeklebt. Egal was ich tat, egal wie ich versuchte, dem Leben einen Sinn zu geben, Erkenntnisse zu erhalten und zu teilen … es war nie genug. Nach einer Weile stimmte meine Erkenntnis nicht mehr oder waren sogar wiederlegt worden. Egal wo ich hinsah, Lügen, Unwahrheiten und Irreführung. Ich war kurz davor aufzugeben.

Doch dann konnte ich plötzlich die Hinweise, die Antworten auf meine Gebete und Bitten verstehen. Langsam aber stetig begann ich zu verstehen. Und heute kann ich sagen, dass ich das wichtigste verstanden habe. Denn das, was ich bisher als Wahrheit angesehen habe, ist keine Wahrheit. Das, was mich in meinem Leben bisher geführt hat, war eine Verführung. Alles, was ich wahrgenommen habe hat mich von der Wahrheit abgelenkt.

Es hat so lange gedauert das zu erkennen, weil in meinem Umfeld alle dieses Leben führen. Und wenn ich nicht das Gefühl gehabt hätte, dass das irgendwie nicht richtig ist, wenn ich nicht das Gefühl gehabt hätte, dass das alles ungerecht ist, dann wäre ich heute immer noch in diesem Leben verhaftet. Wenn Sie auch denken, dass es noch etwas anderes geben muss, dann kann ich nur sagen: „Es gibt etwas anderes!“

Ende der 1980er Jahre habe ich beruflich mit der IT zutun bekommen und ihre Entwicklung hat mich mit Sorge erfüllt. Datenklau, Datenmissbrauch, ganz zu schweigen von den persönlichen Angriffen, die durch die anonyme Internetwelt so richtig angefeuert wurden. Und ich muss sage, das Internet erfüllt mich auch heute noch mit Sorge. Aber irgendwie anders. Ich finde es schon bedenklich, wie das Internet die Menschen von dem ablenkt, was sie wirklich suchen aber ich habe gleichzeitig das Gefühl, dass sie durch das Internet die Möglichkeit erhalten haben, auf das zu stoßen, was sie wirklich suchen. Denn erst durch das Internet haben wir die Chance die Dinge zu hören, die wir hören müssen um zu verstehen, was die Wahrheit ist.

1 Kommentar 20.10.18 16:03, kommentieren

Anpassungsfähigkeit Teil IV

Und warum ändern die anderen sich nicht einfach?

Zunächst ist es ziehmlich unfair, von anderen zu erwarten, dass sie sich ändern. Das bedeutet nämlich, dass wir uns nicht ändern wollen. Andere Menschen haben das gleiche Recht auf ihr „Fehlverhalten“ wie wir. Wenn wir also auf Menschen treffen, die sich in Bezug auf den Kontext oder den Anlass unangemessen verhalten, sich nicht an Regel und Vorgaben halten, sollten wir nicht den Kopf schütteln und darüber nachdenken, wie ignorant diese Menschen sein müssen. Es würde uns helfen, wenn wir verstehen würden, dass diese Menschen vermutlich nicht wissen, nie gelernt haben, was sie anders machen müssten. Wenn man sie befragen könnte und eine ehrliche Antwort erhalten würde, dann würden einige dieser Menschen vermutlich sagen: „Was soll ich denn sonst machen?“ Sie wissen es einfach nicht, was es bedeutet, wenn man bitte und danke sagt, wenn man höflich ist und dreizig Sekunden mehr für das Schreiben einer Mail verwendet, um ein paar nette Worte einzufügen. Sie wissen einfach nicht, dass man Menschen nicht anstarrt.

Vielleicht haben sie auch nie gelernt, den Kontext richtig zu deuten. Meist werden sie, wenn man sie auf ihr „Fehlverhalten“ anspricht, auch noch aggressiv. Aber nicht, weil sie nichts verändern wollen, sondern weil sie ihre Unkenntnis, die als Dummkeit bezeichnet wird, nicht preisgeben wollen. Also behaupten sie lieber, dass sie nichts ändern wollen, obwohl sie es in der Tat nicht können.

Können wir diesen Menschen erklären, dass sie nicht dumm sind, sondern nur ihr Wissen erweitern müssten? Das Problem ist, dass sie nicht zugeben werden, dass sie eine Wissenslücke habe, denn auch das wird als Dummheit bezeichnet. Sie haben über die vielen Jahre hinweg Strategien entwickelt, wie sie ihr Wissensdefizit „verbergen“ können und sie glauben lässt, dass sie alles wissen würden, was sie bräuchten. Es gibt also auch keine Notwendigkeit mehr, sich zu outen.

Die Antwort lautet: „Nein.“ Es gibt keine Möglichkeit, diese Menschen auf ihre Wissenslücken aufmerksam zu machen - ohne einen Streit zu entfachen. Was wir tun können ist die Perfektion aus der Welt zu nehmen, die dieses Problem verursacht hat. Und noch ein NEIN. Das bedeutet nicht, dass wir jetzt alles falsch machen, uns an keine Regel mehr halten und uns dumm stellen. Das bedeutet nur, dass wir zu unseren Fehlern stehen, auch wenn sie noch so gering sind. Ob ein Fehler groß oder klein, wichtig oder unwichtig ist, dass entscheiden wir. Das entscheiden diejenigen, die sich für clever halten. Doch stimmt diese Einteilung am Ende wirklich? Denken Sie mal darüber nach.

1.8.18 16:45, kommentieren