Personal Power

Warum Gott?

Wir fragen Gott, warum er Dinge geschehen lässt. Wir fragen ihn, warum er unsere Bitten nicht erfüllt, warum er unsere Gebete nicht erhört. Warum fragen wir nicht mal, warum wir die Antworten, die er uns gibt, nicht erkennen. Warum wir nicht auf das hören, was er uns antwortet?

Warum? Weil uns das Verständnis fehlt. Warum? Weil wir aufgrund unseres fehlenden Verständnisses seine Antworten nicht verstehen. Warum? Weil wir nicht verstehen, dass die Antwort lautet: „Ich bin Gott, dein Vater und du bist mein geliebtes Kind. Ich werde dich niemals verlassen oder zurückweisen.“

Alles, was uns passiert, alles wofür wir Gott verantwortlich machen, ist im Grunde auf unser eigenes Verhalten zurückzuführen. Wenn uns negative Dinge widerfahren, dann liegt das daran, dass wir uns unangemessen verhalten und somit negativen Dingen in unserem Leben Platz geben. Die Basis für diese Aussage ist unser freier Wille. Wir entscheiden, wie wir leben wollen und somit entscheiden wir, was unser Leben ausmacht. Im Prinzip ist das das Beste, was einem Menschen passieren kann … wenn da nicht die falsche Lehre wäre, die uns dazu bringt, an Dinge zu glauben, an Dingen festzuhalten, die etwas in unser Leben bringt, dass Gott nicht für uns vorgesehen hat. Wut, Trauer, Entehrung, Neid, Krankheit… . Weil uns gelehrt wurde, dass wir uns um unsere Bedürfnisse kümmern müssen, weil es niemand anderes tut, dass wir unsere Werte schützen müssen, weil sie uns sonst weggenommen werden und das wir niemandem trauen können. Und das alles haben wir auf die Welt projiziert und Gott ignoriert.

Nun steht außer Frage, dass die Verantwortung, die wir für unser Leben tragen, wirklich eine große Herausforderung zu sein scheint. Weil wir so viele Jahrtausende im falschen Kontext gelernt haben, dass wir für uns verantwortlich sind, stellt uns vor eine Aufgabe, die unlösbar scheint. Wenn wir sie selbst bewältigen müssten.

Doch die Antwort lautet: „Wir können es aus eigener Kraft nicht!“ Das sit die Stelle, an denen viele ihre innere Stimme hören, die ihnen sagt: „Dann brauchst du es ja auch erst garnicht versuchen!“ Diese Stimme lügt. Doch diese Stimme muss nun mal alles daransetzen, um uns von dem abzubringen, was uns Menschen in Wahrheit ausmacht. Wissen Sie, dass wir Menschen eigentlich liebevoll, mitfühlend und unterstützend sind? Manchmal blitzt die menschliche Seite in uns durch und wir spenden für Hilfsbedürftige, helfen Nachbarn beim Einkauf, fahren Kollegen zur Werkstatt, um ihr Auto abzuholen, räumen die Gemeinschaftsspülmaschine aus, obwohl wir nicht auf dem Plan stehen… manchmal überkommt es uns einfach. Manchmal erwischen wir uns auch einfach nur dabei, wie wir über einen anderen Menschen positiv denken. Jeder hat so seine eigenen Herausforderungen.

Dass wir es nicht aus eigener Kraft schaffen bedeutet, dass wir nicht die Fähigkeiten haben, uns aus dieser trügerischen Welt zu lösen, weil wir durch unsere Sinne betrogen werden. Wir glauben an das was wir sehen, wir glauben an das was wir hören. Vor allem aber glauben wir an das was wir fühlen. Und Gefühle sind so leicht zu manipulieren, dass wir, solange sie unser Ratgeber sind, schlechte Entscheidungen treffen. Wenn wir heranwachsen, werden wir mit schlechten Gefühlen überschüttet. Eltern setzten Kinder vors Fernsehen oder vor den Computer. Eltern schimpfen mit ihren Kindern statt ihnen zu erklären, wie sie es in Zukunft besser machen können. Eltern ignorieren ihre Kinder und stehen ihnen in Zeiten des Zweifels nicht bei. Das tun Eltern, weil sie es selbst nicht besser gelernt haben.

Doch jetzt ist es möglich umzudenken. Von überall her erhalten wir die Gute Nachricht, dass dieser Weg zu Ende ist. Wir brauchen unser Leben nicht mehr so zu leben. Wir haben einen Unterstützer, der im Namen von Jesus Christus uns zur Wahrheit führt. Wir nehmen an, das bedeutet, etwas anzunehmen, entgegenzunehmen, dass unsere Fähigkeiten uns in dieser weltlichen Lebensweise festhalten. Wir nehmen an, dass wir ein anderes Leben leben können, weil es uns versprochen wurde. Wir nehmen an, dass es einen Weg gibt, umzukehren.

Die Ihnen fehlenden Informationen erhalten Sie im Internet, übers Kabelfernsehen und durch Bücher. Wie gesagt, von überall her kommt Hilfe. Aus allen Richtungen können Sie Ihre Augen öffnen lassen, wenn Sie wollen. Und das Sie wollen, dazu bedarf es ein: „Vertrauen.“ Ud damit komme ich wieder zurück zu: „Ich bin Gott, dein Vater und du bist mein geliebtes Kind. Ich werde dich niemals verlassen oder zurückweisen.“ Gott lebt. Jesus lebt. Der Heilige Geist lebt. Sie sind immer bei uns und tun alles, um uns aus unserem Dornröschenschlaf aufzuwecken. Dinge, die wir als Zufall bezeichnen, als Schicksal, oder die uns nur wundern, sind Hinweise. Es gibt keinen Zufall, kein Schicksal und Wunder sind dazu da, unsere Augen zu öffnen für das, was wir nicht hätten tun können, was aber dennoch passiert. Weil Gott uns liebt.

Wenn Sie kein Internet haben und das Fernsehen sie nicht anspricht, dann lesen Sie die Bibel und bitten Sie Gott, dass er Ihnen hilft, die Gute Nachricht, die im Neuen Testament niedergeschrieben ist, zu verstehen. Bitten Sie Gott immer wieder und wieder um Hilfe und lassen Sie sich auf keinen Fall entmutigen. Die Welt, die uns Jahrhunderte geformt hat, ist sehr präsent und dominant. Es kann eine ganze Weile dauern, es kann aber auch ganz schnell gehen. Lassen Sie sich überraschen und wie gesagt, vertrauen Sie auf Gott, unserem Vater, der uns niemals verlassen oder zurückweisen wird.“

24.11.18 08:13

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